Hass und Liebe

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang. – Gandhi 

Ich habe in meinem Leben so viel Hass abbekommen, so viele schlechte Erfahrungen mit Menschen machen müssen die ich eigentlich Liebe. Ne ohne eigentlich. Die ich Liebe, geliebt habe. Aber ich habe heute erneut gelernt das Hass von Angst zeugt und nicht der Weg ist mit der Vergangenheit umzugehen. Man sollte dankbar sein für die Leute die einen Hass und Missgunst spüren lassen, denn im Umkehr Schluss bedeutet es das man diesen Leuten Angst macht. Man sollte dankbar sein und diesen Menschen mit Liebe begegnen, denn sie zeigen dir wo deine Erfahrungen sind. Manchmal muss man mit der Vergangenheit abschließen, aber nicht mit Hass, manchmal muss man Menschen vergessen und sie aus dem Leben löschen damit der Schmerz kurz aufhört, doch irgendwann sollte man sich an die Vergangenheit erinnern, nicht mit Schmerz sonder als gemachte Erfahrung. Mit dem gelernten nun umgehen und neue Wege gehen. Situationen besser einschätzen können, noch mehr Lieben können, noch mehr Menschen einen Spiegel vorhalten wenn sie Hass austeilen wollen. Hass ist der schrei nach Liebe und Aufmerksamkeit. Manchmal muss man „Goodbye“ sagen, das englische Wort hat da eindeutig die bessere Bedeutung. Guter Abschied, auf den Abschied gut zurück blicken. 

Ich glaube ich bin manchmal zu gut in Abschied nehmen. „Too Good At Goodbyes“, denn ich spüre selten Hass, meist tun mir die Leute leid, weil ich weiß das sie mit dem Verlust genauso leben müssen wie ich. Nur das ich weiß das ich keine Schuld hatte, oder mir sie so gut eingestehen kann, dass ich damit umgehen kann. Ich kann mich reflektieren und weiß das ich nicht perfekt bin und Fehler mache, aber ich kann sie dann auch zugeben und mit ihnen umgehen. Ich lerne jeden Tag aus meinen Fehlern. Aber dabei höre ich auf mein Herz und nicht auf meinen Kopf oder diese Gesellschaft. Ich höre auf mein Bauchgefühl, denn am Ende das Tages ist man doch mit sich alleine, man muss sich selbst am meisten Lieben. Wenn man seine Selbstliebe mit jemanden teilen kann ist das etwas ganz großes, aber trotzdem sind es 2 Menschen die sich selbst Lieben sollten und für ihre Beziehung und Liebe zueinander, Kompromisse eingehen sollten. Nur dann funktioniert eine Beziehung komplett. Streit ist gut, aber mit sachlichen und ruhigen Argumenten und der gewissen Liebe den Menschen gegenüber nicht verändern zu wollen. 

Ich möchte hiermit jedem Menschen danken der aus meinem Leben geht und mir gezeigt hat das Hass nicht die Lösung ist. 

Ich schließe Kapitel und schreibe weiter, meine eigene Geschichte und mein eignes Buch. 

Führerschein Prüfung und der Gedanke an Liebe

Ich liebe Lieder die eine Geschichte enthalten, etwas alltägliches was sich die/der Künstlerin/Künstler zu nutze macht. Olivia Rodgrio singt in ihrem Lied Driver License über einen Jungen der ihr das Fahren beigebracht hat und sie liebte, aber nun fährt sie alleine durch die Straßen.

Führerschein Prüfung 

Letzte Woche war es endlich so weit. Ich hatte meine Führerschein Prüfung. Ich fuhr die paar Kurven, gab ein paar mal Gas, parkte ein und lächelte den Prüfer im Spiegel an als wäre er ein guter Freund. „Ich hab bestanden!“ rief ich laut als ich zu meiner Mutter rannte, die schon an meinem Auto stand. „Sehr gut mein Schatz, ich bin stolz auf dich!“ sie nahm mich in den Arm. „Ist er nicht gekommen?“ ich fragte mit weicher Stimme. Mama schüttelte nur kurz den Kopf und drückte mich an ihre Brust. Ich verschwand in meinen Erinnerungen.

„Willst du auch mal?“ Josh lächelte und drehte das Lenkrad mit einer Hand als würde ihm die Straße gehören. „Ach quatsch, ich darf noch nicht, bald habe ich Prüfung, dann fahre ich dich durch die Gegend.“ ich lächelte und streichelte die Hand die auf dem Schalthebel lag. „Nein ernsthaft, wie willst du bestehen wenn du noch nie richtig gefahren bist, mein Dad hat es mir damals auch beigebracht.“ Josh nahm die Ausfahrt zum nächsten Industriegebiet. „Was wenn ich dein teures Auto kaputt fahre?“ die Panik stieg in mir auf. „Ach Liv! Du bist nicht dumm!“ er grinste und die Handbremse blockierte die Reifen. Er stieg aus und kam auf meine Seite des Wagens. Er öffnete die Tür und bat mir die Hand an. Ich stieg aus und schaute ihm tief in die Augen. Ich hatte das Gefühl ich bin sicher bei ihm, konnte im Vertrauen, bin geborgen. Ich verlor mich kurz in seinen Augen. Als ich wieder in der realen Welt ankam waren seine Lippen auf meinen. Er drückte mich leicht gegen sein Auto und ich erwiderte jede Sekunde des Kusses. Irgendwann, nach mehreren Sekunden der Innerlichkeit trat er einen Schritt zurück und hielt mir die Autoschlüssel ins Gesicht. „Na los, bevor ich dich nicht mehr fahren lassen.“ er grinste schelmisch. Ich nahm die Autoschlüssel und stolzierte zur Fahrerseite des Wagens. „Josh, wie soll ich an die Pedale kommen?“ ich lachte laut um meine Unsicherheit zu überdecken. „Vorsicht, ich verstell kurz den Sitz.“ er drückte den Knopf am sitz und der fuhr mit modernster Technik nach vorne. „Danke, reicht schon, so klein bin ich auch nicht“ stichelte ich ihn. Er nahm meine Hand, küsste sie sanft und legt sie ans Lenkrad. „So starte den Wagen!“ ich drückte den Start Knopf und lächelte in sein wunderschönes Gesicht. Josh erklärte mir ausführlich wie ich den Wagen vorwärts bewegen konnte. Er nahm sich so viel Geduld, Gott war der Junge lieb zu mir, er wusste genau wie er mich zum lachen bekam, wie er es schaffte das ich mich gut fühle. Ich konnte ihm vertrauen, jedes Wort nahm er auf, ich wusste er hört mir zu. Meine Gedanken gingen mit mir durch, mit jedem weiteren Gas treten des Pedals, verliebte ich mich ein Stück mehr in diesen Jungen. „Ich bin so gespannt wenn du endlich vor meine Haustür fährst!“ Josh stellte sich den Sitz wieder bequem ein. Er strahlte voller Stolz. 

„Komm steig ein, du darfst jetzt endlich fahren!“ meine Mutter holte mich zurück in die Realität. Ich stieg in mein Auto ein und fuhr die ersten Meter, mein lächeln saß fest in meinem Gesicht und mein Stolz war kaum wegzudenken. Wir fuhren den Hang hinauf zu unserem Haus, als ich an Josh’s Haus vorbeifuhr lief eine Träne hinunter. „Du denkst immer noch viel an ihn oder mein Schatz?“ Meine Mutter probierte mich zu trösten, doch ich nickte nur schnell und fuhr weiter Richtung zu Hause. Meine beste Freundin wartete vor meiner Haustür. „Hey endlich bestanden, wuhu!“ sie fiel mir in die Arme, ich war noch gar nicht ganz ausgestiegen. „Warum weinst du, du hast doch bestanden?“ ich wischte die letzte Träne weg und versuchte mein Lächeln zurück zu erobern. „Er hat mir beigebracht wie man fährt, er meinte er wäre so stolz wenn ich vor fahre und jetzt sitz er mit irgendeiner Blonden in einem Café am Rande der Stadt und trinkt seinen Kaffee.“ Ich warf die Autotür ins Schloss und ging zur Haustür. Meine beste Freundin blieb bei mir, sie tröstete mich noch etwas, sie schien schon genervt, genauso wie meine anderen Freunde. Aber sie kannten ihn alle nicht, sie wissen nicht wie er eigentlich war, sie kennen nur das Negative von ihm, was er mir angetan hat und wie er mit mir umgegangen ist. Aber er war mal nett, er war der beste Junge den ich kannte, der einzige dem ich komplett vertrauen konnte. Er kannte mich blind, wusste wie er mich zum lachen bringt und ich verstehe nicht warum es ihm so einfach fällt mich gehen zu lassen. Das was er in seinem Song für mich geschrieben hat war gelogen, Für immer zusammen, pff das ich nicht lache. Er sprach von Liebe und nun fahre ich alleine durch unsere Straße. Jede rote Ampel, jedes Stopp Schild erinnerte mich an ihn, jedes Lied im Radio wozu wir laut gesungen haben. Verdammt ich liebe ihn nun mal. Ich weiß du bist nicht der richtige, aber ich habe noch nie für jemanden so gefühlt und ich kann mir einfach nicht vorstellen das es so einfach für dich ist, mich gehen zu lassen. Aber ich muss mir wohl eingestehen das alles was du in deinem Song über mich geschrieben hast gelogen war, denn du sprachst von Liebe doch fahre ich jetzt alleine durch unsere Straße. 

Angelehnt an Drivers Licenese von Olivia Rodrigo 

Hört euch zu! Depressionen und Ihre Folgen.

Der Lehrer fragt in den teenager gefüllten Raum: „ Wer weiß was Depressionen sind?“  

Max meldet sich. „Ja Max, erzähl!“ Max räusperte sich: „ Das ist wenn man immer traurig ist!“ 

Der Lehrer nickte kurz lenkte aber ein: “Das ist nicht die Antwort die ich gesucht habe.“ Der nächste meldet sich: „ Das ist wenn du das Gefühl hast das du alles beenden willst!“ Der Lehrer schüttelt den Kopf: „Nah dran, aber noch nicht ganz!“ Der Lehrer schaute mich an: „Calvin, magst du es probieren zu erklären.“ In mir stieg die Panik, ich rückte mich auf meinen Stuhl zurecht. „ICH?“ fragte ich kurz verwundert. „JA probier es doch mal“ lächelte der Lehrer in meine Richtung. „Der ist doch immer Fröhlich!“ höre ich die anderen aus der Klasse tuscheln. „Der verstehet doch nichts von Depressionen“ drehte sich der Mitschüler vor mir um. Ich schluckte kurz: „ Ich geh jeden Tag durch mehrere Emotionen, durch schwere Phasen und viele Tränen, habe aber gelernt es zu verstecken und nicht zu zeigen. Habe gelernt so zu tun als wäre alles perfekt. Ich versinke manchmal in Ozeanen von Traurigkeit, tauche in Einsamkeit ein, aber jeder denkt mir geht es gut!“ Die Klasse war still. Ich wischte mir die erste Träne schnell aus dem Gesicht und rannte zur Tür raus. „Ist alles in Ordnung Clavin?“ Der Lehrer versuchte mit seiner Stimme mir zu folgen, seine Füße hatte er gerade nicht mehr unter Kontrolle. Der schock saß tief. Nun rannte ich den Schulflur hinunter und konnte meine Tränen nicht halten. Ich spürte jeden einzelnen Schritt unter mir auf dem billigen PVC aufstampfen. Keine der gelben Metalltüren konnten mich aufhalten dieses Gebäude fluchtartig zu verlassen. Ich nahm die Treppe mit jedem Schritt ein Stück schneller. Ich fühlte mich verfolgt, verflogt von meiner eigenen Aussage. Auf dem Schulhof angekommen lief ich hinunter zur großen Wiese. Ich sank zu Boden auf das noch nasse Gras. „Warum hast du das getan? Warum hast du nicht einfach weite gelächelt? Sie werden dich nie wieder so anschauen wie vorher!“ Meine Gedanken schrieen mich förmlich an. Mir blieb die Luft weg. Kurz dachte ich mein Bewusstsein verliert sich. Aber ich fing mich als ich die Stimme meines Bruders hörte: „Calvin, was ist los? Warum bist du hier draussen?“ Ich fiel meinem großen Bruder in die Arme. „Ich will nicht mehr! Ich will nicht mehr weiter machen!“ Ich schrie verzweifelt in seinen Pullover, der mich umhüllte wie mein eigener. Ich bin sicher. 

Ein paar Tage später kam ich erneut in die Schule. Meine Eltern haben mich die letzten Tage zu verschiednen Ärzten geschleppt um mich checken zu lassen. Sich selbst haben sie gar nicht als Problem angesehen, sie denken ich bekomme Ihren Ehestreit nicht mit. Sie sahen mich nicht mit wahren Augen an, sie lügen. Nur mein Bruder war da. Aber er war so perfekt. Immer macht er alles richtig. Ich betrat die Schule durch die gelben Metalltüren denen ich einst entrissen bin. „Oh schau mal, er lebt ja noch!“ höre ich im vorbeigehen ein Mitschüler tuscheln. „Hey da bist du ja, komm ich nehme dich mit zum Klassenraum.“ mein Lehrer legte seine Hand auf meine Schulter und lächelte kurz unsicher. Ich fühlte mich wie sein Lächeln, unsicher und verloren. Wir betraten den Raum, zuerst mein Lehrer, dann ich und dann mein dumpfes Gefühl das mich alle anstarren. „Hey du lächelst ja wieder!“ Tönte es aus einer Ecke des Raumes. Mein Lehrer ermahnte die Klasse kurz und erklärte was die letzten Tage passiert ist. Doch die Blicke hörten nicht auf. Die blicken werden nie aufhören. Der Schmerz wird nie aufhören. Die Angst wird nie aufhören. Ich spürte wie mein Puls in die Höhe Raste. Ich spürte wie mein Lächeln auf den Lippen krankhaft nett wurde. Ich spürte wie ich meinen eigenen Körper verließ. Ich rannte erneut los. Ich hatte ein Ziel. 

3 Monate Später: 

„Lass mich los!“ hallte es. „Lass mich endlich gehen!“ Wiederholte er sich.

„Ich kann nicht! erwiderte ich.

„Du musst!“ kam unter tränen zurück. 

„Warum hast du uns verlassen?“ Ich Frager und schluckte dabei einen großen Klos herunter. 

„Niemand hat mich geliebt, niemand hat mich so genommen wie ich bin. Ich tat dieser Welt nicht gut, ich war nicht für diese Gesellschaft gemacht, nicht für dieses Leben gemacht!“ 

Ich schaute zu Boden und wischte mir eine Träne weg. „Ich habe dich geliebt! Genauso wie du warst hab ich dich mit meinem ganzen herzen geliebt und du hast ich einfach verlassen!“
„Ich weiß, es tut mir leid!“ sagte er mit Tränen in den Augen.

„Calvin, ich wünschte du wärst nicht gesprungen! Ich wünschte du wärst noch hier!“ Mir flossen mehrere Tränen die Wange herunter. Calvin nahm meine Hand und schaute mir in die Augen:“ Ich würde es auch gerne ungeschehen machen, aber du weißt ich kann nicht. Du musst jetzt los lassen und für mich all die Dinge Erleben dich ich verpasse, Leb für mich, geh auf Abenteuer und zeig der Welt wie wundervoll du bist. Ich kann nicht länger hier bleiben, du musst mich endlich gehen lassen, ich liebe dich und vermisse dich! Wir sehen uns, versprochen!“ 

Josh drehte sich um und verschwand in einem weißem nichts. Ich habe meinen Bruder verloren, ein zweites mal, ich habe ihn verabschiedet damit er nicht weiterhin auf dieser grausamen Welt sein muss. Ich habe ihn gehen gelassen, weil ich weiß das es ihm dort wo er jetzt ist besser geht. „Ich lächle für dich weiter, ich gehe jeden Schritt für dich und lebe jedes Abenteuer für dich. Ich liebe dich!“ verabschiedet ich meine Worte ins nichts.

Depressionen erkennt man nicht an einem Lächeln. Depressionen erkennt man an Aussagen des Betroffenen, man muss nur genau hinhören. Frühe Symptome und erste Anzeichen einer Depression sind z.B Schmerzen (z.B. unspezifische Kopf- oder Bauchschmerzen); ständige Müdigkeit, Energiemangel; nachlassendes sexuelles Interesse; Reizbarkeit, Angst; zunehmende Lustlosigkeit, Apathie; missmutige Stimmungslage; Schlafstörungen; Appetitlosigkeit. uvm. Bitte helft euch Gegenseite schwere Seiten zu durchstehen und hört euch zu.

*Zwischen Immer und Nie. Zwischen Immer und Nie. Between always and never.*

Ist es besser zu reden oder zu sterben? 

Ist es besser zu flüstern oder zu schreien? 

Ist es besser zu sprechen oder zu Ersticken? 

Ist es besser zu gehen oder zu laufen? 

Ist es besser zu schwatzen oder zu ertrinken? 

Ist es besser zu fallen oder zu fliegen? 

Ist es besser zu denken als zu reden? 

Ist es besser zu reden als zu denken? 

Ist es besser zu reden was man allzu denkt? 

Es ist besser! 

Bewegen wir uns nicht immer zwischen einem immer und niemals, zwischen einem wenn und aber, zwischen zwei Türen die sich jederzeit schließen können; stehen wir im Flur?; zwischen mir und dir ist mehr als Zeit, mehr als nur eine Tür. Zwischen immer und niemals, zwischen im Moment und nie im Moment, zwischen einem Moment und einen nicht dagewesene Moment, einen erwünschten Moment? Immer ist der Moment der da ist und niemals ist der Moment den man sich erträumt. Man hängt zwischen Bauch und Kopf, zwischen endlos und endlich, zwischen kalt und warm. Always, jeden Tag, immer, all ways, alle Wege sagen ja. Never, no ever, nie Mals, obwohl sag niemals nie, und wenn doch mit einer erneuten Negativität! Weil nein und nein macht ein ja, die doppelte Verneinung repariert so einiges. Was ist dazwischen? Ja, was genau befindest sich dort, dort wo wir uns so oft verrennen, so oft nicht weiter wissen, dort wo wir uns so oft verlieren. Was genau ist da? Unser Herz und unser Körper ist uns nur einmal gegeben, wir benutzen unser Herz, wir beflügeln es an unseren goldenen Tagen und quälen es wenn uns diese Tage verlassen, meist habe ich das Gefühl, wenn ich alleine bin das mein Herz durch mein Rückrat fällt, einfach nach unten gesogen wird, wenn ich liege, es drückt mich zu Boden. Fühlt sich so fallen an? Ist es das fallen was alle benutzen wenn man in die Liebe fällt? Die Engländer sagen es richtig „Fall in Love“. Doch wer fängt uns nach dem Fall, wenn nicht der oder die Jenige den wir erwarten? Wer fängt uns auf? Warum habe ich an den goldenen Tagen das Gefühl ich könnte fliegen? Nicht nach oben, mehr der Flug über alles, die Betrachtung von außen, die Situation lieben lernen, den Moment genießen. Man fühlt sich wie auf Wolke 7, man fliegt über dem Moment, der Moment der so wichtig ist. Warum fühlt man so oft das gleich und doch anders? Ich würde sagen wir sind eine Melodie, und eine Melodie ist nicht nur für ein Instrument gemacht, nicht du, nicht ich. Aber finde das Instrument was sich für dich am besten anhört, jemand der deine

Harmonie versteht und seine wie eine gute Terz oben hinauf legt. Der dich fängt an einen gefallenen Tagen und fliegen lässt an deinen goldenen Tagen. Zwischen immer und niemals. Gestern sagt ich vor 5 Jahren, und gestern ist schon etwas her und heute morgen kommt mir vor als wäre es eine Ewigkeit her. Zeig bestimmt das Leben, doch du bestimmst wie du die Zeit nutz. Du darfst entscheiden wie oft ein „never and always“ passiert, und du darfst entscheiden wer du sein möchtest. Du bist frei. Du darfst. Du darfst sein, du darfst lachen, du darfst Glück spüren und du musst dich nicht schämen, nicht rechtfertigen und auch nicht erklären. Du darfst. Du darfst dich im niemals und immer verrennen und dich retten lassen, ja du darfst. Man könnte meinen die Welt hat recht, die Norm bestimmt, aber wenn man im niemals und immer ist, dann lügt diese Welt, dann hat die Welt unrecht und die Norm bestimmt nur sich selbst und doch nicht dich, denn nicht du bist die Norm sonder du bist du, und du darfst. Ja, hör zu, du darfst frei sein, lachen, Lieben und fühlen, du darfst erzählen, zuhören, fliegen, fallen und jeden Moment zwischen immer und nie erleben, aber pass auf dein Herz und deinen Körper auf, dein herz kann brechen und dein Körper wird kaputt gehen und dann wird ihn niemand mehr so ansehen wie jetzt. Du bist jung und darfst; du darfst; du sollst….. LEBEN! 

Quarantäne, meine Freunde und Ich!

Körperkontakt bezeichnet die aktive oder passive Berührung des eigenen oder fremden Körpers. Die Intensität reicht dabei von der sanften Berührung mit den Fingerspitzen über den Kontakt mit Lippen oder Händen usw. bis zum Schlag mit der Faust. Neuere Forschungen haben ergeben, dass Menschen ausreichenden und wohlmeinenden Körperkontakt brauchen, um zentrale Körperfunktionen wie Wärmehaushalt, Immun- und Herz-/Kreislaufsystem zu regulieren. 

Genau das sagt Wikipedia zu dem Thema Berührung und Körperkontakt. Ja der Mensch braucht Berührung, dass ist jedem klar, aber wie sehr merken wir doch erst jetzt?! 1,5 Meter Abstand, das sind gut 3 Schritte. 3 Schritte zu jeder Person. Manchmal schwerer umzusetzen als gedacht, die Kasse im Supermarkt, oder der Fahrradfahrer auf dem verlassenen Radweg, der auf einmal nicht mehr so verlassen ist, und trotzdem müssen wir abstand halten. Ich habe manchmal das Gefühl ich wäre krank. Leute weichen mir aus, sagen treffen ab und wollen mich nicht Berühren, ja es hört sich komisch an dass so zu sagen, aber es ist nun mal die Wahrheit. Wir pflegen Freundschaften jeden Tag, wir sehen die Person, hören die Person reden, teilen vieles mit der Person, riechen sogar die Person und ja wir fühlen die Person auch. Aber was fehlt uns jetzt am meisten? Berührung gehört immer dazu, wenn wir Angst haben nehmen wir jemanden an die Hand, wir fallen jemanden in den Arm. Wenn wir Glücklich sind berühren wir uns, wir umarmen uns, wir drücken uns, unsere Körper aneinander, wenn wir traurig sind nehmen wir uns in den Arm und streicheln die andere Person, wir zeigen Nähe, wir berühren den Körper meist sogar die Seele. Zu jedem Gefühl gehört eine ganz andere Berührung, jede Umarmung bedeutet etwas anderes, wir achten gar nicht mehr so richtig darauf, wir drücken uns zur Begrüßung, zum Abschied und manchmal so zwischendurch. Aber wir umarmen uns immer wieder. Wir nehmen uns ganz oft bei den Händen, ob zum Schutz, zum verwirklichen von Tätigkeiten oder gar um den anderen Liebe zu zeigen. Ja menschliche Berührung, die erste Art wie man auf dieser Welt begrüßt wird, niemand schreit sein neugeborenes an, wir halten es im Arm und drücken es an uns, an unseren Körper.  Man transportiert wärme, Geborgenheit, Liebe oder Mitgefühl. Jeder hat schon einmal körperliche Nähe erfahren, ihr wisst wo von ich rede. 

Jetzt haben wir wie ein Verbot bekommen, eine Unterlassung, eine Drohung… Eine Einschränkung durch ein Virus was irgendwie jeder aber auch niemand hat, etwas nicht sichtbares was uns davon abhält zu Kuscheln, Hände zu halten oder gar uns zu Lieben. Es ist da! Alle reden von Sozialer Distanz, alle reden von Abstand und Loyalität. JA ich bleibe zu Hause, ich habe meine Familie hier, meine Schwester, meine Eltern. Ab und zu telefoniere ich mit meinen Freunden um zumindestens die Stimme zu hören. Mir bedeuteten meine Freunde sehr viel, ich bin eigentlich nie zu Hause, versteht mich nicht falsch, ich bin gern hier und liebe meine Familie. Aber ich bin eigentlich immer unterwegs, treffe Freunde, Reise, oder entdecke neue Gegenden, Ich bin kein Stubenhocker, mir fällt das verdammt schwer… 

Ich muss immer wieder an die Leute denken die alleine wohnen, die niemanden bei sich haben.. Ich hoffe diese Personen fahren zu Ihren Familien und leben dort in dieser komischen schweren Zeit. Ich hoffe jeder hat jemanden den er doch irgendwie umarmen kann. Oder einfach mal die Hand halten kann. 


Ja was können wir groß machen, telefonieren, skypen ,Face Timen, Chatten… JA wir haben schon viele Möglichkeiten, Die ersten „LiveKonzerte“ auf Instagram und Facebook sind gestartet, ein paar Leute bieten soziale Hilfe in den Netzwerken an und bieten sich an zu helfen. Ein paar andere Posten Bilder aus Ihrer Kindheit oder teilen etwas, was Ihnen schon länger auf dem Herzen liegt. Ich sitze hier und schreibe….

Lasst uns jemanden schreiben den wir vermissen zu berühren. Lasst uns trotz des Virus Kontakt halten, noch mehr an den Freundschaften arbeiten als zuvor. Meldet euch ein mal am Tag bei jemanden anderen um Berichtet ihm, egal ob es der neue Netflix Film ist, ein altes Foto oder die guten Geschichten aus der Vergangenheit. Rutscht ein bisschen näher zusammen, im Metaphorischem Sinne, und lebt trotzdem weiter miteinander. 

Erst in dieser Phase werden wir verstehen wie wir unsere Freunde vermissen, also haltet an euren Freundschaften fest.

Man könnte meinen wir brauchen die Berührung eines Menschen den wir gern haben Genaus wie die Luft zum atmen. Also lasst uns weiter atmen bis dieses Virus überstanden ist.

Du bist du, oder?

Wer bist du?

Wer willst du sein?

Und warum weiß man das nicht?

Viele Fragen keine Antwort!

Du bist Du! Okay, okay, das klingt immer so Mega einfach wenn man das sagt, aber wie bist du an deinen jetztigen Standpunkt gekommen? Was hat dich die Jahre über dazu bewegt da zu stehen wo du jetzt bist? Du! Jetzt würdest du sagen, Mama und Papa haben aber gesagt, und meine beste/r Freund/in haben gesagt… Halt warte, wer hat denn am Ende entschieden was passiert? Du! Mama sagt oft, mach das was dich glücklich macht, Papa meint oft man solle was aus sich machen. Doch was möchte man denn werden, was möchte man sein. Im Grunde ist es egal. Du kannst sein wer du bist, solange Du, Du bleibst! Du kannst jeden Job ausführen den du möchtest, Oke klar, ein paar Noten und große Bosse haben da noch mit zu reden, aber im Grunde stehen dir alle Türen offen. Nun stehst du da trotzdem noch ohne Antwort… Ich vergleiche das Gefühl gerne mit dem Meer. Es fühlt sich an als ob du ganz weit draußen wärst, der Ozean ist grenzenlos und du bist mittendrin. Allein. Du bist über Bord gegangen, liegst erschöpft im Wasser und suchst nach Land. Liebe – ist die Antwort. Die größte liebe ist die der Familie, sie wird dich immer Aufnehmen, du kannst dort immer sein wie du bist. Danach kommt oft die feste Beziehung, jemand ganz besonderes in deinem Leben, dieser jemand möchte bei dir bleiben obwohl du vielleicht der größte trottel dieser Welt bist, und selbst wenn diese liebe noch nicht existiert, sie wird kommen… Danach kommt oftmals der gute Freundeskreis, der beste Freund, die beste Freundin. Sie sehen dich von außen, kennen aber dein inneres genau, auf sie ist immer Verlass und sie mögen dich so wie du bist. All diese Personen können dich aus dem Meer retten, dies sind deine Lebensretter, du musst nur die Hand ausstrecken und sie werden dir helfen! Dies ist deine Mitte der Welt, wenn du mal verloren gehst, komm dahin zurück und du wirst dich selber wieder finden. Aber bleib nicht in der Mitte stehen, geh weiter, schau dich um, Fall hin, steh auf, Lauf gegen Wände, Fall in Löcher, kriech weiter, tritt und Schlag im dich, doch behalte immer den Glauben. Glaube kann das sein, woran man glaubt, ob das nun du selbst bist, jemand anderes, deine Beziehung, Gott, oder irgendeine härtere macht. Es geht aber auch darum, an dich selbst und an uns zu glauben. Du bist geboren um jemand zu sein!

Ich weiß nicht was Gott hört, ich weiß es ist nicht leicht, der Wille ist oft so klar, doch der Weg oft so schwer. Ich weiß eines Tages wirst du da stehen und sagen:“ sieh mich an, schau was aus mir geworden ist!“ denn wo wärst du, wenn du nicht an etwas glauben würdest?! An dich glauben würdest.

Werde so wie du es möchtest, folge deinem Herzen! Sei du selbst!

Manchmal wachst du auf und die ganze Welt steht Kopf. Es ist alles anders, aber du weißt, du musst weiter machen, du musst da mit leben. So wird man älter, man verändert sich. Und sieh es nicht negativ, sei so lange wie du willst verrückt, sei für immer Kind. Du musst nicht immer so tun als ob alles leicht wäre, lass manchmal einfach los. Du darfst dich verändern, das ist gut, das passiert so im Leben, jeden Tag verändert sich irgendetwas! Jeder macht weiter, du lernst dazu! Bleib dir selber treu, denn am Ende des Tages bist du immer noch du, denn dein herz ändert sich nicht!

Also wer bist du nun? Wer kannst du werden?

Du kannst nur du selbst werden, du kannst nur du selbst sein! Also mach verdammt nochmal das beste draus und erlebe diese Welt da draußen! 🌎

Doppeldeutigkeit von Macht

Geschichte zu dem Lied Power von Isak Danielson:

Nun sitze ich hier gefesselt auf dem Stuhl, mein Blick verflogt dich immer noch mit dem Willen dich zu bekommen. Der Wille bei dir zu sein! Wenn du dich bewegst, wie du dich bewegst, du versetzt ganze Ozeane, du bewegst mehr als nur deinen Körper. Du bewegst mein gesamtes Ich. Ich höre meinen Namen, du rufst mich und natürlich renne ich zu dir, jedes mal aufs Neue. Könnte man behaupten, dass wir uns Lieben? Könnten wir wenigstens so tun als wäre es so, als gäbe es keinen Anderen? Du rufst schon wieder meinen Namen, ich zucke, der Stuhl ruckelt leicht und ich probiere deiner Stimme zu folgen. 

Es ist meine Seele die du fütterst, du weißt genau was ich brauche, du hast die Macht über mich, über meinen Körper. Ich gebe dir alles was ich habe, aber du siehst es nicht, du möchtest es nicht sehen. Ich schreie: „Warum lässt du mich nicht frei? Du hast die gesamte Macht über mich, du hast das was du wolltest!“ 

Ich war verloren bis ich Dich fand, ich wusste nicht wer ich war. Ich hatte Angst mich selber kennenzulernen, aber nun höre ich auf meinen Namen und beginne zu zucken. Erneut rufst du Mich! Ich habe das Gefühl ich komme dir näher, rücke ein stück nach. Du rufst immer wieder meinen Namen…

Du fragst: „ Bist du bereit? Bist du nun Bereit? Willst du? Kommst du? Na kommen her! Bist du bereit?“ 

Ich schreie:“ Ja ich bin bereit!“ 

Es ist mein Wunsch dass du mich pflegst, du weißt genau was ich brauche. Du hast die gesamte Macht über mich. Du setzt dich auf meinen Schoß und flüsterst mir ins Ohr: „Bist du bereit?“ Ich nickte und hoffte auf erbarmen, aber du schlugst mir ins Gesicht. Der Stuhl viel samt meines kalten Körpers zu Boden.


Man spürt in dem Lied wie der Geschichte immer wieder die Doppeldeutigkeit von Macht. Zu einem die körperliche Macht, die auch im Video dargestellt wird, genauso wie die Emotionale Macht die man gut zwischen den Textzeilen und der Gefühle in der Stimme hört. Jedem Menschen kann körperlich weh getan werden, jemand übt Macht aus indem er andere physisch verletzt. Dies ist meist nicht schwer. Man sieht danach die Spuren der Macht, blaue Flecken, Blut, risse in der Haut oder gar offene Stellen. Der Körper wird dadurch geschwächt, es dauert bis er sich regeneriert.

Emotionale Macht ist fast genauso schlimm, wenn nicht sogar schlimmer. Die Art und Weise ist die Gleiche.  Nur das hier mit Emotionen gehandelt wird. meist steht uns die Person sehr nah und/oder kann sehr gut mit Worten umgehen. Wenn jemand die beleidigt könnte man schon von Emotionaler Macht sprechen. Mobbing ist ein großes Beispiel. Das Opfer wird emotional mit Worten nieder gemacht, die Gruppe hat eine Gewissen Macht über das Opfer, die Angst bestimmt dann meist den Alltag. Selbst nach Jahren Genesung hat die Seele immer noch blaue Flecken. Emotionale Macht hat eine viel längere Heilungsdauer als Körperliche Macht. Man kann in gewissen Fällen fast von Emotionalen Missbrauch reden. Ich mag dazu aber kaum Vergleiche aufstellen, da ich beide Arten zu schlimm finde. Doch das Video und Lied zeigt gut auf wie schnell es möglich ist die Macht über jemanden zu gewinnen, egal ob durch Liebe, Angst, Hass oder eine andere Emotion. Es ist immer möglich.

Es geht wieder los… 3.0

Ja nun geht es wieder los, die nächste Reise steht an. 5 Wochen AidaMar mit Zielen in Portugal, Spanien, Frankreich, England, Belgien, Holland und Deutschland! Aufgestiegen wird morgen in Mallorca, jetzt sitze ich gerade im Flieger und schaue von oben herab auf die kleinen Linien und Häuser die unser Deutschland prägen, alles ordentlich und eckig, man könnte meinen alles hier hat einen Sinn… Nun entfliehe ich zum 3 mal diesem „Sinn“, das Schiffsleben ist eine ganz andere Welt, eine andere Art zu leben, es hat ein Bischen was von Patchwork und Mittelalter, manchmal auch nen guten Hauch italienische Mafia. Je nachdem was man macht, wo man steht oder wer einen mag/nicht mag. Klar gibt es Security auf einem Schiff, aber das sind ja trotzdem meine Kollegen, und wenn ich denen die Tür vor der Nase zu gemacht habe mögen die mich vielleicht auch ein Stück weniger… Man weiß nie genau woran man ist. Gleichzeitig leben aber alle wie eine große Familie zusammen, man könnte meinen der Marktplatz ist das crew Restaurant und die Kneipe um die Ecke ist die Crewbar, laue Sommernächte können auf dem außen Crew Deck gemacht werden und sonnenbaden wie im Schwimmbad mit Whirlpool geht vorne an der Spitze auf dem crew Sonnendeck. Ja man könnte meinen es mangelt einem an nichts. Doch manchmal fühlt man sich auch unter 300 Kollegen einfach einsam weil doch alles irgendwie oberflächlich ist. Dann kommt manchmal das vermissen auf. Nur dieses Mal sind es 5 Wochen, da gibt es keine Zeit zu vermissen!

Also los geht’s, AidaMar ich komme! 💪🏼

Wohin Reisen wir und was nehmen wir mit?

Meist sitzen wir zu Hause und suchen uns ein Ziel aus, dabei ist der Weg das Ziel.
Meist schreiben wir uns eine Liste mit Dingen die wir unbedingt brauchen, doch warum Materielle Dinge mit nehmen wenn wir ein Herz und einen Kopf haben? 

Man geht auf Reisen und sich selber besser kennenzulernen. Mit Reisen meine ich keinen Urlaub, auch keinen Kurztripp. Eine Reise ist ein fester Entschluss. Eine Entscheidung. Entweder alleine, zu zweit, oder Gemeinsam. Man entscheidet sich den Alltag zu verlassen und auf Reisen zu gehen. Man Reist von Alltag zu Alltag oder besser gesagt zwischen Alltag und Alltag. Eine Reise kann eine Autofahrt sein, ein Aufenthalt in einer Großstadt, ein Roadtrip durch ein Land, eine Autofahrt zu einem Freund. Aber genauso ein gutes Gespräch mit einem Freund. Habt ihr euch schon mal so lange unterhalten, sodass ihr die Zeit vergessen habt? Dann wart ihr auf Reisen. Ihr seit für einen kurzen Moment durch die Zeit gereist. Dann gibt es noch diese nächtlichen Autofahrten, wo man einfach komplett in Gedanken ist. Sich auf einemmal wundert das man schon da ist, oder sich fragt ob die Ampel gerade Rot oder Grün war. Dann ist man auf Gedankenreise. Es gibt hundert verschieden Arten zu Reisen. Doch ist die Wahl was wir mitnehmen genau so wichtig! Viele schrieben sich vor einer Reise eine riesige Liste und merken dann, wenn sie unterwegs sind, dass sie die Hälfte gar nicht brauchen. Man weiß nie was man auf einer Reise brauch. Wichtig ist aber das man sein herz dabei hat. Das mag kitschig klingen oder gar verrückt. Aber das Herz schaut durch das Auge wenn man Reist. Viele berichten das man auf Reisen alles ganz anders wahr nimmt. Ja man hat Zeit das Herz mit schauen zu lassen. Ich würde behaupten das Herz ist der erste Teil des Körpers der sich Satt sieht und dem Langweilig wird. Denn im Alltag machen wir vieles nicht mehr mit dem Herzen sondern mit unseren Kopf, wir zerdenken, grübeln, Stressen und überfordern uns immer wieder. Meist vergessen wir dabei unser Herz und unsere Gefühle. Auf Reisen ist unser Kopf und unsere Gedanken überfordert. Dort schaltet sich unser Herz erneut ein. Man sagt auf Reisen entkommt man den Alltag. Doch man sollte im Alltag nie vergessen das man jederzeit auf Reise gehen kann. Mach etwas verrücktes, irgendetwas was du noch nie getan hast. Mach was komisches, etwas was der Moral und Gesellschaft nicht entspricht. Nur so kannst du raus aus dem Alltag. Treff dich mit einem guten Freund und verliert euch in der Zeit, geht „Lost“ im Moment. Ganz oft begegnet man Menschen die vergessen haben wie Reisen geht. Menschen die überarbeitet sind, sich immer aufregen, ganz oft überreagieren.

Wie gesagt, man muss nich weit weg gehen um zu Reisen. Und nicht alle die Wandern sind verloren, niemand ist ein Lebenskünstler nur weil er von A nach B springt und keiner ist merkwürdig nur weil er nicht der Norm entspricht. Denn am Ende bist du immer alleine und musst mit dir selber am besten klar kommen, und das kannst du nur wenn du weißt wer du bist! Und wo kann man das besser herausfinden, als auf Reisen zu gehen. Auf dem Weg Richtung Ich, doch ich komme nie an, denn ich habe erkannt immer wenn ich wo ankomme fängt eine neue Reise an. Bleib offen für neues und probier neue Dinge, geh raus aus dem Alltag und mach einfach mal. Wer versperrt dir den Weg zu reisen? Wer hält dich auf? Gute Reise! 

Von Grönland zu den Kanaren

Nun war hier lange Ruhe, aber ich habe mich entschieden wieder mehr zu schreiben!

Ich bin an 13.07.2019 an Bord von AidaCara aufgestiegen. Die ersten Reisen gingen hoch nach Island&Grönland, danach ging es von Bremerhaven nach Mallorca, da haben wir ein bischen von Frankreich, England, Spanien und Portugal gesehen. Anschließend ging es von Mallorca, über Griechenland, Sizilien und Sardinien nach Bari (Italien). Von dort aus dann auch wieder zurück. Wieder in Mallorca angekommen ging es runter nach Gran Canaria, von dort aus haben wir die Kanaren und Azoren besucht, bis ich am 02.12.2019 wieder im kalten Deutschland angekommen war.

4 halb Monate waren einfach eine verdammt lange Zeit. Man merkt richtig das hier Zuhause im kleine Hameln trotzdem was passiert um man vieles einfach verpasst. Dafür habe ich das erste mal Grönland und Island gesehen, zwei wunderschöne Länder, mein Highlight waren die Zwergwal vor der Ostküste Grönlands, es war einfach unglaublich. Wir sind für 50€ p.p mit einem einheimischen Schnellboot raus gefahren auf die Offene See, kurz vor der Eisbergfront tauchten dann gut 5-6 Zwergwale immer mal wieder auf und präsentierten ihre volle Schönheit. Meine Kamera ist beinahe heißgelaufen, trotz der – 10 Grad. Das Wetter war einfach fantastisch, die Sonne schien und die See war ruhig. Danach sind wir zwischen die Eisigere gefahren, das knacken und krachen ist einfach einzigartig, die Riesen zu sehen ist einfach unglaublich, man fühlt sich einfach winzig klein. Nach einer Stunde sind wir zurück an Land gefahren, dort haben wir das kleine Dorf Illuminat erkundet, ein 50 Seelendorf mit einer kleinen Schule, einer Kirche und einem Restaurant, dieses durfte aber nur von Einheimischen besucht werden. „No Cruise Ships!“ besagte der große Zettel an der Tür. Dafür sind wir in einen kleine Laden reimgeschlendert und haben uns dort mit einem kleine Snack eingedeckt. Da Grönland zu Dänemark gehört sind die Preise eigentlich ganz in Ordnung. Man merkt das Grönland gegenüber von Canada lag, immer wieder trafen wir dort Canadische Urlauber  die „mal eben“ rüber geflogen sind.

In Reykjavik haben wir eine kleine Live-Bar entdeckt, das „English-Pub“. Dort gab es abends immer Live Musik und auf jeden Fall genug zu trinken. Leider kostete im Norden der Welt Bier und Alkohol immer viel Geld. Ein gezapftes bei 10€ und ein Flaschenbier teilweise bei 12-13€, d.h betrinken war nicht drin. Wir sind mit einem Taxi von Bar zu Schiff gefahren, da es das schnellste und einfachste war. Das Taxi für 40€ pro Strecke war in Ordnung, wir konnten uns das ja Immer zu 3 oder 4 teilen.

 

Ein weiteres Highlight war die Prinz Christian Sund Passage im Süden von Grönland. Drei ganze Seetage hießen für uns Gastgeber eigentlich immer viel Arbeit, da die Gäste bespaßt werden wollen. Aber im Sund wollte einfach jeder nur gucken, es war unglaublich wie Landschaft und Eisberge an unserem Schiff vorbeigezogen sind. Für die Crew gab es vorne an Deck sogar Kuchen, Glühwein und hießen Kakao. Die durchfahrt dauert gute 6-8 Stunden und ist auch beim 3 mal immer noch Unfassbar schön.

Angekommen im Süden, genauer gesagt in Malta haben wir uns dazu entschieden eine kleine Insel Taxi Rundfahrt zu machen, die Taxen im Süden sind günstig, so haben wir zu 4. 5€ p.p bezahlt. Wir sind zu einer Bucht gefahren wo man mit kleinen Booten in die Höhlen fahren konnte, laut Werbung war dies „the bluest Point in Malta!“ also rein da. Die See war sehr rau, aber wir kannten uns ja mit Seegang aus. Das Wasser war einfach unglaublich blau, es wäre so schön gewesen, wenn dann nicht unser Bootsführer gewesen wäre. Wir wurden immer nur angebrüllt wo wir hingucken sollen und das wir unsre Hand ins Wasser halten sollen. Ja angebrüllt, mit sehr aggressivem Ton. Die Spanier hinter uns wurden immer freundlich drauf hingewiesen. Wir waren uns unsicher ob es an uns oder seinem schlechten Englisch lag.

Auf Madeira haben wir uns bei Sixcxt ein Auto gemiete, den ganzen Tag 56€ mit allen Kilometern und kompletter Versicherung. Wir sind auf einen der höchsten Berge der Insel gefahren. Unglaublich wenn man in den Wolken steht und man ins unendliche Schaut bis man das blaue Meer am Ende der Insel sieht. Dort haben wir eine Suppe gegessen und etwas getrunken. Dann zurück runter, die Straßen ähneln deutschen Feldwegen und führen durchs nichts. Aber dieses Abenteuer war einfach unglaublich und jede Minute wert.

Es ist so viel passiert, ich werde bestimmt noch mehr berichten….

bis dahin viel spaß 😛