Nur weil du recht hast, heißt es nicht, dass ich falsch liege. Du hast die Welt nur nicht von meiner Seite gesehen. 

Nur weil du recht hast, heißt es nicht, dass ich falsch liege. Du hast die Welt nur nicht von meiner Seite gesehen. 

So oft höre ich in Diskussionen das jemand Recht oder Unrecht hat. So oft hört man nach einer Trennung das jemand schuld ist, dass jemand etwas in Unrecht getan hat. Jemand hat etwas getan was nicht rechtens ist. Aber wer bestimmt das Recht? Klar gibt es Gesetzte, Rechte und Pflichten und eine Norm/Gesellschaft. Aber warum maßen wir uns an was Recht und was Unrecht ist? In meinen Augen mag vieles Unrecht sein was anderes als völlig Ge-Recht ansehen. Ich sehe Ge-Recht immer als Gesellschaftlich-Recht –> Gesellschaftlich-richtig. Wenn ich jemanden Recht gebe, heißt das nicht das dies dann richtig und korrekt ist. Ich entscheide nur, dass es für mich in Ordnung ist, ich akzeptiere es und befinde es vielleicht sogar als gut. Wenn ich jemanden Unrecht gebe, dann ist es für mich nicht in Ordnung und entspricht nicht meiner Ansicht der Dinge. Wenn man manchmal die Perspektive tauscht, bemerkt man schnell, dass man vielleicht gar nicht mehr im Recht ist. Wenn man versucht die andere Seite einzusehen erkennt man vielleicht ein Kompromiss, eine Lösung die beiden Recht gibt. Niemand hat zu bestimmen was richtig und falsch ist, was recht und unrecht ist. Jeder muss für sich festlegen was in seiner Welt richtig und falsch ist, Recht und unrecht. Diese Entscheidung ist immer ein Blickwinkel, eine Meinung, eine Perspektive.

Vergiss nicht, zwischen „Hey“ und „auf Wiedersehen“ war mal Liebe.

Vergiss nicht, zwischen „Hey“ und „auf Wiedersehen“ war mal Liebe.

So einfach gesagt. Doch wenn man den Blickwinkel genau auf die Zeit zwischen einem „Hallo“ und einem „Schüss“ legt, zwischen einem „guten Tag“ und „Guten Weg“, da passiert so viel. So viel in so wenigen Sekunden, so viele Momente, die wir fast verpassen, wenn wir nicht hinschauen. Da war mal Liebe. Egal wie lang die Liebe da war, sie war für den Augenblick anwesend. Genieß also den Moment zwischen „Hallo“ und „Schüss“, denn Liebe ist wertvoll.

Das Ding ist, du fandest mich gar nicht so gut – du mochtest nur, wie gut ich dich fand. 

Tja, die Liebe. Das Empfinden. Die Zuneigung und Aufmerksamkeit. Alles Empathie Träger, die wir annehmen und geben müssen. Natürlich am besten in Wechselwirkung und nicht nur in eine Richtung. Aber so oft, fehlt uns Aufmerksamkeit, Nähe, Zuneigung; wir suchen dann bei anderen dieses Gefühl und nutzen diese Person dann unbemerkt aus. Wir achten dann gar nicht darauf was die andere Person empfindet, da wir so egoistisch sind; wir brauchen dann die Liebe und die Zuneigung, ohne auf den gegenüber achtzugeben. Das ist oke. Aber viel wichtiger ist die Einsicht und die Ehrlichkeit. Zuzugeben, dass einfach gerade gebraucht zu haben, niemanden mit unwissenden Gefühlen im Raum stehen zu lassen. Es ist wichtig vielleicht dann etwas anderes zurückzugeben, demjenigen etwas Gutes zu tun. Man sollte sich immer fragen: „Mag ich die Person, oder mag ich wie sie mich behandelt?“ 

Diskussion zwischen meine jungen Ich und Ich heute, über die Liebe.

Ich mit 18 J. „Also, werden wir uns verlieben? 

Ich schüttle nur verlegen den Kopf und schaue runter. 

Ich mit 18J.: „Warum nicht?“ Mein junges ich bekam den Mund kaum zu. Es schaute mich verdutzt und völlig entgeistert an. 

„Wir wollten ihr nur helfen, das war alles…“ antwortete ich mit einem Lächeln voller Erinnerungen.

„Aber das ist doch gut?“ fragte mein junges ich voller Hoffnung.

„Manchmal ist das gut.“ Sagte ich.

Mein junges Ich sah meine Tränen kullern: „Aber es scheint nicht alles gut zu sein?“

„Weißt du, manchmal musst du alleine bleiben und erst lernen die selbst mehr zu lieben als andere…“ lächelte ich und sprach es aus. 

„Aber ich bin nicht gerne alleine“ sagte mein junges Ich. 

Ich antwortete: „Hör zu, lieb zuerst dich selbst, denn niemand anderes wird versuchen dich zu verstehen…“

Mein junges Ich nickte vorsichtig und schaute traurig zum Boden.

„Ich verspreche dir, du wirst es mögen! Versprochen!“ versuchte ich mein junges Ich aufzumuntern.

„Versprochen?“ Fragte mein junges Ich mit erhobenem Blick.

„Ja versprochen! Aber bitte versuch nicht mit ihr zu sprechen…“ warnte ich mein Ich aus der Vergangenheit.

„Zu spät!“ sagte mein junges ich. 

„Ich weiß, sonst wäre ich heute ja nicht so traurig…“ 

Selbstliebe. Selbstwert. Selbstvertrauen.

Manchmal wenn die Lichter ausgehen kommen die Gedanken, die Gedanken, dass ich einfach irgendwo anders sein möchte. Jemand anders sein. Irgendwo weit weg von hier… Meine Freunde sagen immer: „Sei einfach du selbst!“ JA witzig. Wie soll das gehen? Wer bin ich denn schon? Wer soll ich denn schon sein? Ich glaube ich hab’s dir nie gesagt, aber ich fühle mich nicht wohl mit mir, ich glaube du hast es noch nicht gemerkt, aber manchmal schließe ich die Augen und Träume von einer anderen Welt, von einem anderen ich. Aber wer bin ich eigentlich. Habe ich eine Mission? Habe ich eine Vision? Habe ich einen Traum? Bin ich genug? Alle haben einen Plan und ich sitze hier in meinem Bett und weiß nicht was ich machen soll. Alle haben eine Aufgabe, eine Mission und ich mache einfach weiter mit meinem Leben. Alle haben eine Vision, wissen was sie mal alles haben möchten und wer sie sein möchten. Alle haben einen Traum. Zu mindestens wirkt das so. Mache ich was falsch? Wer bin ich denn und warum tue ich nichts dafür?

Selbstliebe. Selbstwert. Selbstvertrauen. Doch welches Selbst soll ich lieben, welches Selbst soll ich Wertschätzen, welchem Selbst soll ich vertrauen? 

Lass dir eins gesagt sein, du bist genug. Aber nur dann, wenn du für dich selbst genug bist. Egal was die anderen sagen, egal was deine Eltern sagen, egal was alle um dich herum sagen… Am Ende musst du dich selbst lieben und mit dir selbst im reinen Sein, dein Bestes gegeben haben. Dein größtes Können bewiesen haben, dein eigenes Gewissen befriedigt haben. Erst dann kannst du dich selbst mögen. Dein Bestes kann sich jeden Tag steigern oder verschlechtern, klar gibt es gute und schlechte Tage. Aber glaube an den Prozess und an dich selbst. Fang an dich selbst für gewissen Dinge und taten zu lieben, fang an dich Selbst wertzuschätzen und zu mögen, fang an dir selbst zu vertrauen, dem Prozess in dir zu vertrauen, denn du schaffst das! Dass alles was so groß erscheint. Rede drüber, schreib es auf, finde jemanden der dich versteht und hör nicht auf das was die anderen Leute sagen. Sie kennen dich nicht. Ein weiser Mann hat eins gesagt: Ich werde nie wissen, wie man sich in deiner Welt bewegt, niemand wird das Wissen außer du. Aber du wirst nie glücklich werden, wenn du nicht akzeptierst wer du bist.  Akzeptziere dich selbst und lerne dich selber zu lieben, denn nur dann können dich auch andere Lieben. Wenn sie das nicht schaffen, haben sie meist mehr ein Problem mit sich als mit dir.

Hass und Liebe

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang. – Gandhi 

Ich habe in meinem Leben so viel Hass abbekommen, so viele schlechte Erfahrungen mit Menschen machen müssen die ich eigentlich Liebe. Ne ohne eigentlich. Die ich Liebe, geliebt habe. Aber ich habe heute erneut gelernt das Hass von Angst zeugt und nicht der Weg ist mit der Vergangenheit umzugehen. Man sollte dankbar sein für die Leute die einen Hass und Missgunst spüren lassen, denn im Umkehr Schluss bedeutet es das man diesen Leuten Angst macht. Man sollte dankbar sein und diesen Menschen mit Liebe begegnen, denn sie zeigen dir wo deine Erfahrungen sind. Manchmal muss man mit der Vergangenheit abschließen, aber nicht mit Hass, manchmal muss man Menschen vergessen und sie aus dem Leben löschen damit der Schmerz kurz aufhört, doch irgendwann sollte man sich an die Vergangenheit erinnern, nicht mit Schmerz sonder als gemachte Erfahrung. Mit dem gelernten nun umgehen und neue Wege gehen. Situationen besser einschätzen können, noch mehr Lieben können, noch mehr Menschen einen Spiegel vorhalten wenn sie Hass austeilen wollen. Hass ist der schrei nach Liebe und Aufmerksamkeit. Manchmal muss man „Goodbye“ sagen, das englische Wort hat da eindeutig die bessere Bedeutung. Guter Abschied, auf den Abschied gut zurück blicken. 

Ich glaube ich bin manchmal zu gut in Abschied nehmen. „Too Good At Goodbyes“, denn ich spüre selten Hass, meist tun mir die Leute leid, weil ich weiß das sie mit dem Verlust genauso leben müssen wie ich. Nur das ich weiß das ich keine Schuld hatte, oder mir sie so gut eingestehen kann, dass ich damit umgehen kann. Ich kann mich reflektieren und weiß das ich nicht perfekt bin und Fehler mache, aber ich kann sie dann auch zugeben und mit ihnen umgehen. Ich lerne jeden Tag aus meinen Fehlern. Aber dabei höre ich auf mein Herz und nicht auf meinen Kopf oder diese Gesellschaft. Ich höre auf mein Bauchgefühl, denn am Ende das Tages ist man doch mit sich alleine, man muss sich selbst am meisten Lieben. Wenn man seine Selbstliebe mit jemanden teilen kann ist das etwas ganz großes, aber trotzdem sind es 2 Menschen die sich selbst Lieben sollten und für ihre Beziehung und Liebe zueinander, Kompromisse eingehen sollten. Nur dann funktioniert eine Beziehung komplett. Streit ist gut, aber mit sachlichen und ruhigen Argumenten und der gewissen Liebe den Menschen gegenüber nicht verändern zu wollen. 

Ich möchte hiermit jedem Menschen danken der aus meinem Leben geht und mir gezeigt hat das Hass nicht die Lösung ist. 

Ich schließe Kapitel und schreibe weiter, meine eigene Geschichte und mein eignes Buch. 

Führerschein Prüfung und der Gedanke an Liebe

Ich liebe Lieder die eine Geschichte enthalten, etwas alltägliches was sich die/der Künstlerin/Künstler zu nutze macht. Olivia Rodgrio singt in ihrem Lied Driver License über einen Jungen der ihr das Fahren beigebracht hat und sie liebte, aber nun fährt sie alleine durch die Straßen.

Führerschein Prüfung 

Letzte Woche war es endlich so weit. Ich hatte meine Führerschein Prüfung. Ich fuhr die paar Kurven, gab ein paar mal Gas, parkte ein und lächelte den Prüfer im Spiegel an als wäre er ein guter Freund. „Ich hab bestanden!“ rief ich laut als ich zu meiner Mutter rannte, die schon an meinem Auto stand. „Sehr gut mein Schatz, ich bin stolz auf dich!“ sie nahm mich in den Arm. „Ist er nicht gekommen?“ ich fragte mit weicher Stimme. Mama schüttelte nur kurz den Kopf und drückte mich an ihre Brust. Ich verschwand in meinen Erinnerungen.

„Willst du auch mal?“ Josh lächelte und drehte das Lenkrad mit einer Hand als würde ihm die Straße gehören. „Ach quatsch, ich darf noch nicht, bald habe ich Prüfung, dann fahre ich dich durch die Gegend.“ ich lächelte und streichelte die Hand die auf dem Schalthebel lag. „Nein ernsthaft, wie willst du bestehen wenn du noch nie richtig gefahren bist, mein Dad hat es mir damals auch beigebracht.“ Josh nahm die Ausfahrt zum nächsten Industriegebiet. „Was wenn ich dein teures Auto kaputt fahre?“ die Panik stieg in mir auf. „Ach Liv! Du bist nicht dumm!“ er grinste und die Handbremse blockierte die Reifen. Er stieg aus und kam auf meine Seite des Wagens. Er öffnete die Tür und bat mir die Hand an. Ich stieg aus und schaute ihm tief in die Augen. Ich hatte das Gefühl ich bin sicher bei ihm, konnte im Vertrauen, bin geborgen. Ich verlor mich kurz in seinen Augen. Als ich wieder in der realen Welt ankam waren seine Lippen auf meinen. Er drückte mich leicht gegen sein Auto und ich erwiderte jede Sekunde des Kusses. Irgendwann, nach mehreren Sekunden der Innerlichkeit trat er einen Schritt zurück und hielt mir die Autoschlüssel ins Gesicht. „Na los, bevor ich dich nicht mehr fahren lassen.“ er grinste schelmisch. Ich nahm die Autoschlüssel und stolzierte zur Fahrerseite des Wagens. „Josh, wie soll ich an die Pedale kommen?“ ich lachte laut um meine Unsicherheit zu überdecken. „Vorsicht, ich verstell kurz den Sitz.“ er drückte den Knopf am sitz und der fuhr mit modernster Technik nach vorne. „Danke, reicht schon, so klein bin ich auch nicht“ stichelte ich ihn. Er nahm meine Hand, küsste sie sanft und legt sie ans Lenkrad. „So starte den Wagen!“ ich drückte den Start Knopf und lächelte in sein wunderschönes Gesicht. Josh erklärte mir ausführlich wie ich den Wagen vorwärts bewegen konnte. Er nahm sich so viel Geduld, Gott war der Junge lieb zu mir, er wusste genau wie er mich zum lachen bekam, wie er es schaffte das ich mich gut fühle. Ich konnte ihm vertrauen, jedes Wort nahm er auf, ich wusste er hört mir zu. Meine Gedanken gingen mit mir durch, mit jedem weiteren Gas treten des Pedals, verliebte ich mich ein Stück mehr in diesen Jungen. „Ich bin so gespannt wenn du endlich vor meine Haustür fährst!“ Josh stellte sich den Sitz wieder bequem ein. Er strahlte voller Stolz. 

„Komm steig ein, du darfst jetzt endlich fahren!“ meine Mutter holte mich zurück in die Realität. Ich stieg in mein Auto ein und fuhr die ersten Meter, mein lächeln saß fest in meinem Gesicht und mein Stolz war kaum wegzudenken. Wir fuhren den Hang hinauf zu unserem Haus, als ich an Josh’s Haus vorbeifuhr lief eine Träne hinunter. „Du denkst immer noch viel an ihn oder mein Schatz?“ Meine Mutter probierte mich zu trösten, doch ich nickte nur schnell und fuhr weiter Richtung zu Hause. Meine beste Freundin wartete vor meiner Haustür. „Hey endlich bestanden, wuhu!“ sie fiel mir in die Arme, ich war noch gar nicht ganz ausgestiegen. „Warum weinst du, du hast doch bestanden?“ ich wischte die letzte Träne weg und versuchte mein Lächeln zurück zu erobern. „Er hat mir beigebracht wie man fährt, er meinte er wäre so stolz wenn ich vor fahre und jetzt sitz er mit irgendeiner Blonden in einem Café am Rande der Stadt und trinkt seinen Kaffee.“ Ich warf die Autotür ins Schloss und ging zur Haustür. Meine beste Freundin blieb bei mir, sie tröstete mich noch etwas, sie schien schon genervt, genauso wie meine anderen Freunde. Aber sie kannten ihn alle nicht, sie wissen nicht wie er eigentlich war, sie kennen nur das Negative von ihm, was er mir angetan hat und wie er mit mir umgegangen ist. Aber er war mal nett, er war der beste Junge den ich kannte, der einzige dem ich komplett vertrauen konnte. Er kannte mich blind, wusste wie er mich zum lachen bringt und ich verstehe nicht warum es ihm so einfach fällt mich gehen zu lassen. Das was er in seinem Song für mich geschrieben hat war gelogen, Für immer zusammen, pff das ich nicht lache. Er sprach von Liebe und nun fahre ich alleine durch unsere Straße. Jede rote Ampel, jedes Stopp Schild erinnerte mich an ihn, jedes Lied im Radio wozu wir laut gesungen haben. Verdammt ich liebe ihn nun mal. Ich weiß du bist nicht der richtige, aber ich habe noch nie für jemanden so gefühlt und ich kann mir einfach nicht vorstellen das es so einfach für dich ist, mich gehen zu lassen. Aber ich muss mir wohl eingestehen das alles was du in deinem Song über mich geschrieben hast gelogen war, denn du sprachst von Liebe doch fahre ich jetzt alleine durch unsere Straße. 

Angelehnt an Drivers Licenese von Olivia Rodrigo 

Hört euch zu! Depressionen und Ihre Folgen.

Der Lehrer fragt in den teenager gefüllten Raum: „ Wer weiß was Depressionen sind?“  

Max meldet sich. „Ja Max, erzähl!“ Max räusperte sich: „ Das ist wenn man immer traurig ist!“ 

Der Lehrer nickte kurz lenkte aber ein: “Das ist nicht die Antwort die ich gesucht habe.“ Der nächste meldet sich: „ Das ist wenn du das Gefühl hast das du alles beenden willst!“ Der Lehrer schüttelt den Kopf: „Nah dran, aber noch nicht ganz!“ Der Lehrer schaute mich an: „Calvin, magst du es probieren zu erklären.“ In mir stieg die Panik, ich rückte mich auf meinen Stuhl zurecht. „ICH?“ fragte ich kurz verwundert. „JA probier es doch mal“ lächelte der Lehrer in meine Richtung. „Der ist doch immer Fröhlich!“ höre ich die anderen aus der Klasse tuscheln. „Der verstehet doch nichts von Depressionen“ drehte sich der Mitschüler vor mir um. Ich schluckte kurz: „ Ich geh jeden Tag durch mehrere Emotionen, durch schwere Phasen und viele Tränen, habe aber gelernt es zu verstecken und nicht zu zeigen. Habe gelernt so zu tun als wäre alles perfekt. Ich versinke manchmal in Ozeanen von Traurigkeit, tauche in Einsamkeit ein, aber jeder denkt mir geht es gut!“ Die Klasse war still. Ich wischte mir die erste Träne schnell aus dem Gesicht und rannte zur Tür raus. „Ist alles in Ordnung Clavin?“ Der Lehrer versuchte mit seiner Stimme mir zu folgen, seine Füße hatte er gerade nicht mehr unter Kontrolle. Der schock saß tief. Nun rannte ich den Schulflur hinunter und konnte meine Tränen nicht halten. Ich spürte jeden einzelnen Schritt unter mir auf dem billigen PVC aufstampfen. Keine der gelben Metalltüren konnten mich aufhalten dieses Gebäude fluchtartig zu verlassen. Ich nahm die Treppe mit jedem Schritt ein Stück schneller. Ich fühlte mich verfolgt, verflogt von meiner eigenen Aussage. Auf dem Schulhof angekommen lief ich hinunter zur großen Wiese. Ich sank zu Boden auf das noch nasse Gras. „Warum hast du das getan? Warum hast du nicht einfach weite gelächelt? Sie werden dich nie wieder so anschauen wie vorher!“ Meine Gedanken schrieen mich förmlich an. Mir blieb die Luft weg. Kurz dachte ich mein Bewusstsein verliert sich. Aber ich fing mich als ich die Stimme meines Bruders hörte: „Calvin, was ist los? Warum bist du hier draussen?“ Ich fiel meinem großen Bruder in die Arme. „Ich will nicht mehr! Ich will nicht mehr weiter machen!“ Ich schrie verzweifelt in seinen Pullover, der mich umhüllte wie mein eigener. Ich bin sicher. 

Ein paar Tage später kam ich erneut in die Schule. Meine Eltern haben mich die letzten Tage zu verschiednen Ärzten geschleppt um mich checken zu lassen. Sich selbst haben sie gar nicht als Problem angesehen, sie denken ich bekomme Ihren Ehestreit nicht mit. Sie sahen mich nicht mit wahren Augen an, sie lügen. Nur mein Bruder war da. Aber er war so perfekt. Immer macht er alles richtig. Ich betrat die Schule durch die gelben Metalltüren denen ich einst entrissen bin. „Oh schau mal, er lebt ja noch!“ höre ich im vorbeigehen ein Mitschüler tuscheln. „Hey da bist du ja, komm ich nehme dich mit zum Klassenraum.“ mein Lehrer legte seine Hand auf meine Schulter und lächelte kurz unsicher. Ich fühlte mich wie sein Lächeln, unsicher und verloren. Wir betraten den Raum, zuerst mein Lehrer, dann ich und dann mein dumpfes Gefühl das mich alle anstarren. „Hey du lächelst ja wieder!“ Tönte es aus einer Ecke des Raumes. Mein Lehrer ermahnte die Klasse kurz und erklärte was die letzten Tage passiert ist. Doch die Blicke hörten nicht auf. Die blicken werden nie aufhören. Der Schmerz wird nie aufhören. Die Angst wird nie aufhören. Ich spürte wie mein Puls in die Höhe Raste. Ich spürte wie mein Lächeln auf den Lippen krankhaft nett wurde. Ich spürte wie ich meinen eigenen Körper verließ. Ich rannte erneut los. Ich hatte ein Ziel. 

3 Monate Später: 

„Lass mich los!“ hallte es. „Lass mich endlich gehen!“ Wiederholte er sich.

„Ich kann nicht! erwiderte ich.

„Du musst!“ kam unter tränen zurück. 

„Warum hast du uns verlassen?“ Ich Frager und schluckte dabei einen großen Klos herunter. 

„Niemand hat mich geliebt, niemand hat mich so genommen wie ich bin. Ich tat dieser Welt nicht gut, ich war nicht für diese Gesellschaft gemacht, nicht für dieses Leben gemacht!“ 

Ich schaute zu Boden und wischte mir eine Träne weg. „Ich habe dich geliebt! Genauso wie du warst hab ich dich mit meinem ganzen herzen geliebt und du hast ich einfach verlassen!“
„Ich weiß, es tut mir leid!“ sagte er mit Tränen in den Augen.

„Calvin, ich wünschte du wärst nicht gesprungen! Ich wünschte du wärst noch hier!“ Mir flossen mehrere Tränen die Wange herunter. Calvin nahm meine Hand und schaute mir in die Augen:“ Ich würde es auch gerne ungeschehen machen, aber du weißt ich kann nicht. Du musst jetzt los lassen und für mich all die Dinge Erleben dich ich verpasse, Leb für mich, geh auf Abenteuer und zeig der Welt wie wundervoll du bist. Ich kann nicht länger hier bleiben, du musst mich endlich gehen lassen, ich liebe dich und vermisse dich! Wir sehen uns, versprochen!“ 

Josh drehte sich um und verschwand in einem weißem nichts. Ich habe meinen Bruder verloren, ein zweites mal, ich habe ihn verabschiedet damit er nicht weiterhin auf dieser grausamen Welt sein muss. Ich habe ihn gehen gelassen, weil ich weiß das es ihm dort wo er jetzt ist besser geht. „Ich lächle für dich weiter, ich gehe jeden Schritt für dich und lebe jedes Abenteuer für dich. Ich liebe dich!“ verabschiedet ich meine Worte ins nichts.

Depressionen erkennt man nicht an einem Lächeln. Depressionen erkennt man an Aussagen des Betroffenen, man muss nur genau hinhören. Frühe Symptome und erste Anzeichen einer Depression sind z.B Schmerzen (z.B. unspezifische Kopf- oder Bauchschmerzen); ständige Müdigkeit, Energiemangel; nachlassendes sexuelles Interesse; Reizbarkeit, Angst; zunehmende Lustlosigkeit, Apathie; missmutige Stimmungslage; Schlafstörungen; Appetitlosigkeit. uvm. Bitte helft euch Gegenseite schwere Seiten zu durchstehen und hört euch zu.

*Zwischen Immer und Nie. Zwischen Immer und Nie. Between always and never.*

Ist es besser zu reden oder zu sterben? 

Ist es besser zu flüstern oder zu schreien? 

Ist es besser zu sprechen oder zu Ersticken? 

Ist es besser zu gehen oder zu laufen? 

Ist es besser zu schwatzen oder zu ertrinken? 

Ist es besser zu fallen oder zu fliegen? 

Ist es besser zu denken als zu reden? 

Ist es besser zu reden als zu denken? 

Ist es besser zu reden was man allzu denkt? 

Es ist besser! 

Bewegen wir uns nicht immer zwischen einem immer und niemals, zwischen einem wenn und aber, zwischen zwei Türen die sich jederzeit schließen können; stehen wir im Flur?; zwischen mir und dir ist mehr als Zeit, mehr als nur eine Tür. Zwischen immer und niemals, zwischen im Moment und nie im Moment, zwischen einem Moment und einen nicht dagewesene Moment, einen erwünschten Moment? Immer ist der Moment der da ist und niemals ist der Moment den man sich erträumt. Man hängt zwischen Bauch und Kopf, zwischen endlos und endlich, zwischen kalt und warm. Always, jeden Tag, immer, all ways, alle Wege sagen ja. Never, no ever, nie Mals, obwohl sag niemals nie, und wenn doch mit einer erneuten Negativität! Weil nein und nein macht ein ja, die doppelte Verneinung repariert so einiges. Was ist dazwischen? Ja, was genau befindest sich dort, dort wo wir uns so oft verrennen, so oft nicht weiter wissen, dort wo wir uns so oft verlieren. Was genau ist da? Unser Herz und unser Körper ist uns nur einmal gegeben, wir benutzen unser Herz, wir beflügeln es an unseren goldenen Tagen und quälen es wenn uns diese Tage verlassen, meist habe ich das Gefühl, wenn ich alleine bin das mein Herz durch mein Rückrat fällt, einfach nach unten gesogen wird, wenn ich liege, es drückt mich zu Boden. Fühlt sich so fallen an? Ist es das fallen was alle benutzen wenn man in die Liebe fällt? Die Engländer sagen es richtig „Fall in Love“. Doch wer fängt uns nach dem Fall, wenn nicht der oder die Jenige den wir erwarten? Wer fängt uns auf? Warum habe ich an den goldenen Tagen das Gefühl ich könnte fliegen? Nicht nach oben, mehr der Flug über alles, die Betrachtung von außen, die Situation lieben lernen, den Moment genießen. Man fühlt sich wie auf Wolke 7, man fliegt über dem Moment, der Moment der so wichtig ist. Warum fühlt man so oft das gleich und doch anders? Ich würde sagen wir sind eine Melodie, und eine Melodie ist nicht nur für ein Instrument gemacht, nicht du, nicht ich. Aber finde das Instrument was sich für dich am besten anhört, jemand der deine

Harmonie versteht und seine wie eine gute Terz oben hinauf legt. Der dich fängt an einen gefallenen Tagen und fliegen lässt an deinen goldenen Tagen. Zwischen immer und niemals. Gestern sagt ich vor 5 Jahren, und gestern ist schon etwas her und heute morgen kommt mir vor als wäre es eine Ewigkeit her. Zeig bestimmt das Leben, doch du bestimmst wie du die Zeit nutz. Du darfst entscheiden wie oft ein „never and always“ passiert, und du darfst entscheiden wer du sein möchtest. Du bist frei. Du darfst. Du darfst sein, du darfst lachen, du darfst Glück spüren und du musst dich nicht schämen, nicht rechtfertigen und auch nicht erklären. Du darfst. Du darfst dich im niemals und immer verrennen und dich retten lassen, ja du darfst. Man könnte meinen die Welt hat recht, die Norm bestimmt, aber wenn man im niemals und immer ist, dann lügt diese Welt, dann hat die Welt unrecht und die Norm bestimmt nur sich selbst und doch nicht dich, denn nicht du bist die Norm sonder du bist du, und du darfst. Ja, hör zu, du darfst frei sein, lachen, Lieben und fühlen, du darfst erzählen, zuhören, fliegen, fallen und jeden Moment zwischen immer und nie erleben, aber pass auf dein Herz und deinen Körper auf, dein herz kann brechen und dein Körper wird kaputt gehen und dann wird ihn niemand mehr so ansehen wie jetzt. Du bist jung und darfst; du darfst; du sollst….. LEBEN! 

Quarantäne, meine Freunde und Ich!

Körperkontakt bezeichnet die aktive oder passive Berührung des eigenen oder fremden Körpers. Die Intensität reicht dabei von der sanften Berührung mit den Fingerspitzen über den Kontakt mit Lippen oder Händen usw. bis zum Schlag mit der Faust. Neuere Forschungen haben ergeben, dass Menschen ausreichenden und wohlmeinenden Körperkontakt brauchen, um zentrale Körperfunktionen wie Wärmehaushalt, Immun- und Herz-/Kreislaufsystem zu regulieren. 

Genau das sagt Wikipedia zu dem Thema Berührung und Körperkontakt. Ja der Mensch braucht Berührung, dass ist jedem klar, aber wie sehr merken wir doch erst jetzt?! 1,5 Meter Abstand, das sind gut 3 Schritte. 3 Schritte zu jeder Person. Manchmal schwerer umzusetzen als gedacht, die Kasse im Supermarkt, oder der Fahrradfahrer auf dem verlassenen Radweg, der auf einmal nicht mehr so verlassen ist, und trotzdem müssen wir abstand halten. Ich habe manchmal das Gefühl ich wäre krank. Leute weichen mir aus, sagen treffen ab und wollen mich nicht Berühren, ja es hört sich komisch an dass so zu sagen, aber es ist nun mal die Wahrheit. Wir pflegen Freundschaften jeden Tag, wir sehen die Person, hören die Person reden, teilen vieles mit der Person, riechen sogar die Person und ja wir fühlen die Person auch. Aber was fehlt uns jetzt am meisten? Berührung gehört immer dazu, wenn wir Angst haben nehmen wir jemanden an die Hand, wir fallen jemanden in den Arm. Wenn wir Glücklich sind berühren wir uns, wir umarmen uns, wir drücken uns, unsere Körper aneinander, wenn wir traurig sind nehmen wir uns in den Arm und streicheln die andere Person, wir zeigen Nähe, wir berühren den Körper meist sogar die Seele. Zu jedem Gefühl gehört eine ganz andere Berührung, jede Umarmung bedeutet etwas anderes, wir achten gar nicht mehr so richtig darauf, wir drücken uns zur Begrüßung, zum Abschied und manchmal so zwischendurch. Aber wir umarmen uns immer wieder. Wir nehmen uns ganz oft bei den Händen, ob zum Schutz, zum verwirklichen von Tätigkeiten oder gar um den anderen Liebe zu zeigen. Ja menschliche Berührung, die erste Art wie man auf dieser Welt begrüßt wird, niemand schreit sein neugeborenes an, wir halten es im Arm und drücken es an uns, an unseren Körper.  Man transportiert wärme, Geborgenheit, Liebe oder Mitgefühl. Jeder hat schon einmal körperliche Nähe erfahren, ihr wisst wo von ich rede. 

Jetzt haben wir wie ein Verbot bekommen, eine Unterlassung, eine Drohung… Eine Einschränkung durch ein Virus was irgendwie jeder aber auch niemand hat, etwas nicht sichtbares was uns davon abhält zu Kuscheln, Hände zu halten oder gar uns zu Lieben. Es ist da! Alle reden von Sozialer Distanz, alle reden von Abstand und Loyalität. JA ich bleibe zu Hause, ich habe meine Familie hier, meine Schwester, meine Eltern. Ab und zu telefoniere ich mit meinen Freunden um zumindestens die Stimme zu hören. Mir bedeuteten meine Freunde sehr viel, ich bin eigentlich nie zu Hause, versteht mich nicht falsch, ich bin gern hier und liebe meine Familie. Aber ich bin eigentlich immer unterwegs, treffe Freunde, Reise, oder entdecke neue Gegenden, Ich bin kein Stubenhocker, mir fällt das verdammt schwer… 

Ich muss immer wieder an die Leute denken die alleine wohnen, die niemanden bei sich haben.. Ich hoffe diese Personen fahren zu Ihren Familien und leben dort in dieser komischen schweren Zeit. Ich hoffe jeder hat jemanden den er doch irgendwie umarmen kann. Oder einfach mal die Hand halten kann. 


Ja was können wir groß machen, telefonieren, skypen ,Face Timen, Chatten… JA wir haben schon viele Möglichkeiten, Die ersten „LiveKonzerte“ auf Instagram und Facebook sind gestartet, ein paar Leute bieten soziale Hilfe in den Netzwerken an und bieten sich an zu helfen. Ein paar andere Posten Bilder aus Ihrer Kindheit oder teilen etwas, was Ihnen schon länger auf dem Herzen liegt. Ich sitze hier und schreibe….

Lasst uns jemanden schreiben den wir vermissen zu berühren. Lasst uns trotz des Virus Kontakt halten, noch mehr an den Freundschaften arbeiten als zuvor. Meldet euch ein mal am Tag bei jemanden anderen um Berichtet ihm, egal ob es der neue Netflix Film ist, ein altes Foto oder die guten Geschichten aus der Vergangenheit. Rutscht ein bisschen näher zusammen, im Metaphorischem Sinne, und lebt trotzdem weiter miteinander. 

Erst in dieser Phase werden wir verstehen wie wir unsere Freunde vermissen, also haltet an euren Freundschaften fest.

Man könnte meinen wir brauchen die Berührung eines Menschen den wir gern haben Genaus wie die Luft zum atmen. Also lasst uns weiter atmen bis dieses Virus überstanden ist.