Von Grönland zu den Kanaren

Nun war hier lange Ruhe, aber ich habe mich entschieden wieder mehr zu schreiben!

Ich bin an 13.07.2019 an Bord von AidaCara aufgestiegen. Die ersten Reisen gingen hoch nach Island&Grönland, danach ging es von Bremerhaven nach Mallorca, da haben wir ein bischen von Frankreich, England, Spanien und Portugal gesehen. Anschließend ging es von Mallorca, über Griechenland, Sizilien und Sardinien nach Bari (Italien). Von dort aus dann auch wieder zurück. Wieder in Mallorca angekommen ging es runter nach Gran Canaria, von dort aus haben wir die Kanaren und Azoren besucht, bis ich am 02.12.2019 wieder im kalten Deutschland angekommen war.

4 halb Monate waren einfach eine verdammt lange Zeit. Man merkt richtig das hier Zuhause im kleine Hameln trotzdem was passiert um man vieles einfach verpasst. Dafür habe ich das erste mal Grönland und Island gesehen, zwei wunderschöne Länder, mein Highlight waren die Zwergwal vor der Ostküste Grönlands, es war einfach unglaublich. Wir sind für 50€ p.p mit einem einheimischen Schnellboot raus gefahren auf die Offene See, kurz vor der Eisbergfront tauchten dann gut 5-6 Zwergwale immer mal wieder auf und präsentierten ihre volle Schönheit. Meine Kamera ist beinahe heißgelaufen, trotz der – 10 Grad. Das Wetter war einfach fantastisch, die Sonne schien und die See war ruhig. Danach sind wir zwischen die Eisigere gefahren, das knacken und krachen ist einfach einzigartig, die Riesen zu sehen ist einfach unglaublich, man fühlt sich einfach winzig klein. Nach einer Stunde sind wir zurück an Land gefahren, dort haben wir das kleine Dorf Illuminat erkundet, ein 50 Seelendorf mit einer kleinen Schule, einer Kirche und einem Restaurant, dieses durfte aber nur von Einheimischen besucht werden. „No Cruise Ships!“ besagte der große Zettel an der Tür. Dafür sind wir in einen kleine Laden reimgeschlendert und haben uns dort mit einem kleine Snack eingedeckt. Da Grönland zu Dänemark gehört sind die Preise eigentlich ganz in Ordnung. Man merkt das Grönland gegenüber von Canada lag, immer wieder trafen wir dort Canadische Urlauber  die „mal eben“ rüber geflogen sind.

In Reykjavik haben wir eine kleine Live-Bar entdeckt, das „English-Pub“. Dort gab es abends immer Live Musik und auf jeden Fall genug zu trinken. Leider kostete im Norden der Welt Bier und Alkohol immer viel Geld. Ein gezapftes bei 10€ und ein Flaschenbier teilweise bei 12-13€, d.h betrinken war nicht drin. Wir sind mit einem Taxi von Bar zu Schiff gefahren, da es das schnellste und einfachste war. Das Taxi für 40€ pro Strecke war in Ordnung, wir konnten uns das ja Immer zu 3 oder 4 teilen.

 

Ein weiteres Highlight war die Prinz Christian Sund Passage im Süden von Grönland. Drei ganze Seetage hießen für uns Gastgeber eigentlich immer viel Arbeit, da die Gäste bespaßt werden wollen. Aber im Sund wollte einfach jeder nur gucken, es war unglaublich wie Landschaft und Eisberge an unserem Schiff vorbeigezogen sind. Für die Crew gab es vorne an Deck sogar Kuchen, Glühwein und hießen Kakao. Die durchfahrt dauert gute 6-8 Stunden und ist auch beim 3 mal immer noch Unfassbar schön.

Angekommen im Süden, genauer gesagt in Malta haben wir uns dazu entschieden eine kleine Insel Taxi Rundfahrt zu machen, die Taxen im Süden sind günstig, so haben wir zu 4. 5€ p.p bezahlt. Wir sind zu einer Bucht gefahren wo man mit kleinen Booten in die Höhlen fahren konnte, laut Werbung war dies „the bluest Point in Malta!“ also rein da. Die See war sehr rau, aber wir kannten uns ja mit Seegang aus. Das Wasser war einfach unglaublich blau, es wäre so schön gewesen, wenn dann nicht unser Bootsführer gewesen wäre. Wir wurden immer nur angebrüllt wo wir hingucken sollen und das wir unsre Hand ins Wasser halten sollen. Ja angebrüllt, mit sehr aggressivem Ton. Die Spanier hinter uns wurden immer freundlich drauf hingewiesen. Wir waren uns unsicher ob es an uns oder seinem schlechten Englisch lag.

Auf Madeira haben wir uns bei Sixcxt ein Auto gemiete, den ganzen Tag 56€ mit allen Kilometern und kompletter Versicherung. Wir sind auf einen der höchsten Berge der Insel gefahren. Unglaublich wenn man in den Wolken steht und man ins unendliche Schaut bis man das blaue Meer am Ende der Insel sieht. Dort haben wir eine Suppe gegessen und etwas getrunken. Dann zurück runter, die Straßen ähneln deutschen Feldwegen und führen durchs nichts. Aber dieses Abenteuer war einfach unglaublich und jede Minute wert.

Es ist so viel passiert, ich werde bestimmt noch mehr berichten….

bis dahin viel spaß 😛

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